Aktzeichnen

Liebe Kollegen/innen,

Aktzeichnen findet, Ferien ausgenommen, jeden Donnerstag statt.
Ort: Oberlandstraße 26 82335 Berg
Zeit: 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr
Kosten: Mitglieder € 6.- andere € 8.-

Dr. habil. Volker Rühle, Philosophie, Blaise Pacal und René Descartes

„Wer bin ich, wenn ich denke, daß ich bin?“
Blaise Pascal und die Frage nach der zeitlichen Existenz

 

17*(nur bei Teilnahme von mind. 5 Personen)

Vortrag von Dr. Volker Rühle mit anschließender Diskussion, am
Mittwoch, 03. Mai 2017, 10.00 Uhr und 19.30* Uhr
*(nur bei Teilnahme von mind. 5 Personen),
Katharina-von-Bora-Haus, Fischackerweg 10, 82335 Berg
Eintritt 15 Euro, Anmeldung unter Tel 08151-50046 oder
E-mail b.mollerus@gmx.de
www.kulturverein–berg.de

 

„Wer bin ich, wenn ich denke, daß ich bin?“
Blaise Pascal und die Frage nach der zeitlichen Existenz

 

Dr. phil.habil. Volker Rühle

Philosophie im Zeitenwandel
Vorträge mit Diskussion

René Descartes (1596-1650) und Blaise Pascal (1623-1662) versuchen auf unterschiedliche Weise, die geistigen und politischen Umbrüche in Europa zu verarbeiten, die im 30jährigen Krieg ihren Kulminationspunkt erreichten. Beide standen am Abgrund eines Skeptizismus, der als oberste Norm nur noch die gewaltsame Durchsetzung eigener Normen kannte – und beide arbeiteten an der Begründung einer neuen, wissenschaftlich fundierten Vernunftform, die sich nach dem Zusammenbruch der religiösen Dogmen allein auf die Kapazität des menschlichen Denkens berufen kann.

Deshalb bricht Descartes die Verbindungen zum religiösen Denken der Tradition ab und erarbeitet eine wissenschaftliche Methodik, die ihren Erkenntnisanspruch auf alle Bereiche des menschlichen Lebens erstreckt: Alles, was es gibt und was uns angeht, läßt sich mit wissenschaftlichen Mitteln begreifen und nachvollziehen.

Dem gegenüber geht Pascal von der Endlichkeit der menschlichen Vernunft aus und stellt sich von hier aus das Problem ihrer Grenzen: Wie können wir mit den existentiellen Problemen umgehen, die sich jenseits dieser Grenzen für uns auftun?

Die Verbindung beider Fragestellungen enthält heute – nach der Öffnung der klassischen mathematischen Wissenschaft und der neuen Aktualität theologischer Problemstellungen – auch wieder neue Denkanstöße.

 

Jeder Vortrag wird an 2 Terminen, jeweils vormittags und abends, angeboten:

Mittwoch, 19. April, 1. Termin: 10.00 Uhr, 2. Termin: 19.30 Uhr, Katharina-von-Bora-Haus, Berg, Fischackerweg 10:

  • „Ich denke also bin ich“: René Descartes‘ Begründung einer neuen Wissenschaft

 

Mittwoch, 3. Mai, 1. Termin 10.00 Uhr, 2. Termin 19.30 Uhr, Katharina-von-Bora-Haus, Berg, Fischackerweg 10:

  • Wer bin ich, wenn ich denke, daß ich bin?: Blaise Pascal und die Frage nach der zeitlichen Existenz

Ausstellungen – „Blumen, Tiere, Fröhliches – der andere Habdank“

Herzliche Einladung
zur Ausstellungseröffnung

Am Freitag, 7.4.2017 um 19 Uhr wird im Rathaus in Berg eine besondere Ausstellung eröffnet: Johannes Habdank führt in die Bilder seines Vaters Walter Habdank ein, er lebte 1979-2001 in der Maxhöhe. Für klassische Habdank-Bilder erstaunlich „leichte Kost“, auch weniger Bekanntes wird gezeigt: „Blumen, Tiere, Fröhliches – der andere Habdank“, passend zur Frühlingszeit.
Die Ausstellung kann bis Ende Mai besichtigt werden. Mo-Fr 7.30-12.30 (nicht Mi), Do 14-18.

 

Philosophischer Kreis Beate Himmelstoß Mephisto

„Ich bin ein Teil von jender Kraft…“ Mephisto: Realist, Verführer, Entwicklungshelfer?

Philosophischer Kreis mit Beate Himmelstoß
Im Stüberl im Restaurant Bergkramerhof, Wolfratshausen. Do 8. Juni 2017 19h30
Text, Interpretation, Gespräch

Ich bin ein Teil von jener Kraft…
Mephisto: Realist, Verführer, Entwicklungshelfer?
Eintritt: 10 Euro
Um Anmeldung wird gebeten: 08177 – 8424

01Liebe Mitglieder,

Am 13. Mai startet das hoch interessante Projekt „Hörpfade“ der Volkshochschule Starnberger See in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Starnberg und dem Bayerischen Rundfunk/Stiftung Zuhören. Wer Lust hat, an diesem Projekt teilzunehmen, der findet im folgenden Text alle wichtigen Informationen dazu.

Herzliche Grüße
Marlies Beth


 

Haben Sie Lust, sich mit dem, was Sie an Ihrer Region lieben und / oder spannend finden, einmal auf akustischen Wegen kreativ auseinanderzusetzen?
Es bietet die Möglichkeit, Hörbilder, Reportagen und Audioguides zu produzieren und zu publizieren.
Die Teilnehmer dieses experimentellen Projektes wählen das Thema, dem sie ein hörbares Denkmal setzen möchten, ganz nach ihrem persönlichen Interesse. Es können z. B. Persönlichkeiten vorgestellt werden, Orte, Ereignisse, Geschichtliches, Kulturelles oder auch Alltägliches mit regionalem Bezug (im Einzugsbereich der VHS Starnberger See – Berg, Starnberg, Pöcking, Feldafing und Tutzing).
Das Projekt beginnt mit Einführungen in journalistische Methoden, in das Erstellen spannender Geschichten sowie in die Grundlagen der Tonaufnahme und -bearbeitung.
Die Produktion der Hörpfade erfolgt dann individuell in Kleingruppen, begleitet von den Kursleiterinnen (Annette Kienzle, Leiterin des Kulturamts der Stadt Starnberg, und Patricia Rex, Multimedia-Designerin und Mitglied des Kulturvereins), einem Mediencoach des Bayerischen Rundfunks sowie, bei regionalgeschichtlichen Fragen, vom Starnberger Stadtarchivar Wolfgang Pusch.
Sie recherchieren, führen Interviews, produzieren Reportagen, inszenieren Hörspielszenen, schreiben, sprechen und sammeln akustische Impressionen. Garantiert werden neue Erfahrungen und viel Spaß.
Bei Interesse wenden Sie sich mit Fragen gerne direkt an Patricia Rex (kontakt@rex-publica.de, 08151/653996), die sich  über die Teilnahme von Kulturvereins-Kollegen sehr freuen würde!

Weitere Informationen finden Sie hier:

Kinodokumentarfilm „Ü100“ von Dagmar Wagner

Liebe Mitglieder,

der in der Presse hochgelobte und inzwischen auch als DVD erhältliche Kinodokumentarfilm „Ü100“ von Dagmar Wagner, auf dessen Premiere am 5.April 2017 wir Sie schon aufmerksam gemacht hatten, ist bisher in über 100 Kinos gezeigt worden. Falls Sie ihn noch nicht gesehen haben, schauen Sie sich das Werk unserer Berger Mitbürgerin doch einmal an.

Herzliche Grüße
Marlies Beth

Inhalt

Am Ende möchte Anna (103) das Ansteckmikro als Brosche behalten und findet, dass sie viel über sich erzählt hat und es nun genug sei: Sie ist reif für den Untergang. Auch Franz (100) meint, dass nicht mehr viele Fragen offen bleiben, jünger wird er sowieso nicht mehr, nur noch schöner vielleicht. Elisabeth (101) verliert trotz ihrer Bettlägerigkeit nicht den Lebensmut: Es geht schon noch „a bisserl“ weiter. Hella (102) sitzt bei ihrer Friseuse, und Gerda (100) macht wie immer aus allem das Schönste, wartet auf ihr Einzelzimmer im Himmel. Auch Erna (104) lebt schön Tag für Tag ins 105. Lebensjahr und freut sich als Fußballexpertin auf das nächste Fußballspiel des FC Bayern. Währenddessen vertreibt Ernst (102) nachts den Einbrecher aus seinem Haus und Ruja (102) spielt zu allen Geschichten Klavier dazu.

 

Hier einige Ausschnitte des eindrucksvollen bundesweiten Medienechos:

 

ZDF Heute Journal „Ein Film, der Mut zum Altern schenkt!“

MDR Fernsehen Artour: „Ein unerwartet heiterer, ein beglückender Film. Der Film Ü100 widerspricht dem Klischee, dass das Alter nichts weiter sei als ein Absitzen der Zeit. In ihrem vorurteilsfreien, liebevollen Blick auf das Leben an seinem Ende gibt Regisseurin Dagmar Wagner dem Alter einen Wert und eine Würde, die geradezu verblüffen.“
Münchner Merkur Kultur: „Sehenswert! Kurz, knackig, unaufgeregt. Locker, humorvoll und lakonisch…“
BR Kino Kino: „Ein weiser Film, der sich behutsam nähert und dabei in jedem Moment Lebensenergie versprüht.“
Süddeutsche Zeitung Bayern: „…ein zauberhafter Dokumentarfilm… Am Ende des Films liebt man jeden einzelnen der Hochbetagten, nicht zuletzt wegen ihrer bezaubernden Selbstironie.“
Westdeutsche Zeitung (WAZ)/Westfälische Rundschau: „Ü100 ist kitschfreies Kino, aus dem besonders Jüngere viel lernen können.“
Westdeutsche Zeitung (WAZ)/Westfälische Rundschau: „Ü100 ist kitschfreies Kino, aus dem besonders Jüngere viel lernen können.“

Dr. habil. Volker Rühle, Philosophie, Descartes

René Descartes´ Begründung einer neuen Wissenschaft,

ein Vortrag von Dr. Volker Rühle mit anschließender Diskussion

Mittwoch, 19. April 2017, 10.00 Uhr und 19.30 Uhr

Katharina-von-Bora-Haus, Berg, Fischackerweg 10

Eintritt 15 Euro