Der Marstall

Der Bau des Marstalls zur Unterbringung der Pferde wurde unter Max II geplant. Als repräsentativer Zweckbau wirkt dieser typische Vertreter des Maximilianstils eher fremd. König Ludwig lies seine erlesenen englischen Lieblingspferde von dem Maler Friedrich Wilhelm Pfeiffer vor dem Hintergrund seiner Lieblingsorte porträtieren. Die insgesamt 26 Pferdeporträts sind neben Reitausrüstungen, Prunkschlitten und Galawagen heute im Marstallmuseum, Nymphenburg zu besichtigen. Nach dem Tode Ludwigs folgten diverse Nutzungen. Als Anfang de 1990er Jahre das Gebäude vom Verfall bedroht war, machte sich der Kulturverein Berg für eine Sanierung und Restaurierung stark. In Zusammenarbeit mit einem privaten Investor wurde das Gebäude auf einen angemessenen Stand gebracht. Heute dienen die ehemaligen Stallungen als Raum für Veranstaltungen, in den Obergeschossen sind Wohnungen untergebracht.